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Von mir an Dich

Woher ich komme

- und warum ich selbst alle Formen von Stress sehr gut kenne

Ich bin natürlich nicht mein ganzes Leben lang schon “Yogalehrerin” gewesen oder habe mich mit Entspannung im Allgemeinen auseinandergesetzt. Genau genommen komme ich aus einer Richtung, die vermutlich entgegengesetzter kaum sein kann. Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung als Steuerfachangestellte absolviert, und ich habe später ein paar Jahre als kaufmännische Leiterin mit einer ausgeprägten Hands-On-Mentalität gearbeitet. Viel von dem, was ich war, habe ich aus den Herausforderungen meiner ganzen Jobs gezogen. Ich war ein bekennender, glücklicher Workaholic! Alles hat im Leben natürlich seine Zeit – und alles fordert irgendwann seinen Tribut…


Das Glücklichsein nahm schleichend immer weiter ab. Dafür wurde der Stresspegel immer höher und ich konnte es einfach nicht mehr so kompensieren. Um es kurz zu halten: ich hatte Glück, dass ich in der letzten Sekunde die Notbremse gerade noch selbst ziehen konnte. Ich hatte mich (obwohl es natürlich überhaupt keine Zeit dafür gab) einfach irgendwo im Wald ohne Handy, ohne iPad, ohne Fernseher in ein ayurvedisches Hotel eingebucht. Mir fehlte zwar jegliche Vorstellung, was Ayurveda bedeutete, aber “warmes Öl” klang einfach gut…


Eine indische Ärztin, mit der ich kein wirkliches Wort wechseln konnte, hatte mich einfach nur behandelt, ohne mich zu kennen (so erschien es mir jedenfalls). Es fühlte sich an wie ein kleines Wunder, als ich nach nur wenigen Tagen wieder total entspannt nach Hause fuhr. Und dann holte einen das eigene Entsetzen ins Leben zurück. Man muss leider feststellen, dass man nicht nach ein paar Tagen wieder an den Schreibtisch zurückkehren und – wie nach einem Schnupfen- einfach genauso weitermachen kann. Viel Zeit und Geduld sind hier die Schlüsselworte. Nach und nach kam ich wieder zu meinem alten “Ich” zurück. Zu all dem, was ich für gut hielt. Aber es blieben ja dieselben Muster, also kam genauso der Stress wieder mit ins Boot.


Es dauerte insgesamt noch ein paar Jahre. Es brauchte noch ein paar Erfahrungen, bis man selbst dann wirklich erst richtig versteht, dass manche Richtungen im Leben geändert werden müssen. Aber diese indische Ärztin, deren Namen ich nicht mal kenne, hatte mit meinem ersten Besuch sofort mein Interesse geweckt und ein neues Feuer gezündet: Warum reagierte ich so, was steckte hinter dem Ganzen? Sie war somit der Grundstein für meine erste eigene Massagefortbildung, für die ersten ayurvedischen Fachbücher, für den ersten Blick hinter die Kulissen.

 

Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Stressprävention waren und sind Themen, die ich für enorm wichtig halte. Für die habe ich mich seitdem in Unternehmen selbst immer stark eingesetzt. Und für diese Themen setze ich mich natürlich auch heute noch aktiv ein! Egal, wen ich hier unterstützen kann oder wie ich unterstützen kann – Du kannst Dich darauf verlassen, dass ich Dich ernst nehme, dass ich Dich sehe, dass Du hier bei AyurYoMa für Dich Raum findest, einfach nur mal da sein zu können.


Namasté!

Nadja

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