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Von mir an Dich

Meine Form von Yoga

und warum ich mich nicht als Yoga"lehrerin" sehe

Meine persönliche Yogaerfahrung steckte ehrlich gesagt noch selbst in den Kinderschuhen. Trotzdem war für mich schon gleich klar, dass ich im Januar 2015 gern meine erste Ausbildung in diesem Bereich starten wollen würde. Meine Intention lag dabei nicht darauf, Yoga unterrichten zu wollen oder mich überhaupt selbständig zu machen, sondern einfach tiefer einzutauchen und dem Zauber von Yoga ein wenig nachzuspüren.


Ich hielt mich sogar für denkbar ungeeignet, anderen Yoga näher bringen zu können, denn ich gehöre weder zu den besonders sportlichen Menschen auf dieser Welt (alle alten Schulkameraden werden hier jetzt weise nickend zustimmen 😉 ), noch bin ich besonders spirituell. Tatsächlich bin ich bin generell niemand, der darauf aus ist, im Vordergrund stehen zu wollen und ich gehöre auch nicht zu der besonderen Art der mütterlich-herzlichen Menschen.


Mein wahnsinnig großes Glück ist es aber, vieles in meinem Leben selbst gestalten zu können. Und das liebe ich und bin dafür wahnsinnig dankbar! Das heißt, vieles von dem, was ich tue und wie ich es tue, mache ich so, wie ich es mir tatsächlich wirklich wünsche! Und das ist wirklich ein Geschenk und nur möglich, weil ich an meiner Seite immer die größtmöglichste Unterstützung habe, die man sich nur wünschen kann!

Wenn ich also kein Instagram-Yogi bin (und das ist gut so, dafür gibt es andere, denen das deutlich besser steht), liegt der Fokus bei mir auch darauf, dass wirklich jeder Mensch Yoga erfahren und praktizieren kann, ohne ebenfalls ein Instagram-Yogi sein oder werden zu müssen. Wenn ich nicht besonders spirituell sein mag, darfst Du bei mir ein Yoga erwarten, dass ich persönlich „als ganz normaler Mensch“ für alltagstauglich halte und empfinde (und trotzdem wirst Du Räucherstäbchen und Buddha finden, und ich singe durchaus gerne am Ende der Stunde ein kurzes Mantra mit meinem Harmonium).


Wenn ich nicht gerne im Vordergrund stehe, springe ich eben über meinen Schatten. Ich teile Yoga einfach mit Dir und biete Dir an, Deine Erfahrungen selbst zu machen. Es gibt keine Erwartungen und erst recht keinen Leistungszwang. Du tust ja hier nichts für mich, für Deinen Arzt, für den, der neben Dir auf der Matte stehen mag. Du bist hier ja nur aus einem einzigen Grund: um etwas für DICH zu tun.

Für mich ist es wichtig, einen Raum zu schaffen, von dem ich immer hoffe, dass andere sich hier wohlfühlen, um zwischendurch einmal tief durchzuatmen. Denn genau das ist es, was vielen meiner Meinung nach fehlt und was auch vielen gar nicht bewusst ist: das Durchatmen. Das sich-zurückziehen, die kleine Pause von der lauten Welt da draußen.
Yoga ist EIN Weg von vielen. Es muss gar nicht Deiner sein, aber wäre es nicht schade, wenn Du es nicht einmal versucht hättest?

Namasté!

Nadja

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