Ich – ganz persönlich

Du möchtest mehr über mich erfahren?

Auf dieser Seite erhältst Du nach und nach einen kleinen Einblick: wer ich bin, warum ich tue, was ich tue, was mich bewegt, meine Motivation, meine Intention.

Die Vielfalt ist ein Geschenk!

08.02.2018

Gerade jetzt sitze ich mitten in Berlin – und freue mich auf eine neue Fortbildung!

Ab morgen tauche ich ein paar Tage tief in die hawaiianische Lomi-Geschichte ab und in diesem Intensiv-Block wird es ausschließlich um das Thema Kopf & Gesicht gehen.

Fortbildungen sind für mich pures Leben! Es gibt so viel Wissen und so herrlich unterschiedliche Ansätze, dass einem Gott sei Dank bis zum Ende eines jeden Lebens nie langweilig werden wird und man nie auslernen kann. Ich liebe jedes Mal diese ganzheitlichen Ansätze und bin fasziniert von den verschiedensten Möglichkeiten!

Eine wirklich gute Massage bestimmt nicht der, der sie gibt, sondern sie ist ausschließlich abhängig von derjenigen Person, die sie empfängt. Du selbst entscheidest ganz allein, wie tief sie gerade wirken soll, wie tief Du zum Beispiel durch Deinen Atem bereit bist, einzutauchen. Alles, was ein guter Therapeut tun kann, ist eine Einladung an Dich auszusprechen (- bestenfalls eine, die Du nicht ablehnen magst) . Und da jeder Kunde absolut individuell ist, jeder gerade etwas anderes benötigt, sich wünscht oder eine klare Vorstellung mitbringt, ist es die Kunst der Kommunikation und der Intuition. 

Massagen zu geben, macht mir einfach sehr viel Freude und es fühlt sich immer wie eine tiefe Meditation für mich an, da alles andere auf „stand-by“ geht und der Fokus nur bei Dir liegt. Und wer weiß, vielleicht ist ja das Lomi-Face Ritual genau Dein Tor in eine tiefe Entspannung?! Meine eigenen Erfahrungen dazu gibt es ganz bald hier. 😉

Ich freu mich auf Dich, herzliche Grüße

Nadja

 

Meine Form des Yoga

12.01.2018

Meine persönliche Yogaerfahrung steckte ehrlich gesagt noch in den Kinderschuhen, als für mich schon klar war, dass ich gleich im Januar 2015 gern meine erste Ausbildung in diesem Bereich machen wollen würde. Und meine Intention lag dabei nicht darauf, Yoga dann zu unterrichten oder mich überhaupt selbständig zu machen, sondern einfach tiefer einzutauchen und dem Zauber von Yoga ein wenig nachzuspüren.

Ich hielt mich sogar für denkbar ungeeignet, anderen Yoga näher bringen zu können. Ich gehöre weder zu den besonders sportlichen Menschen auf dieser Welt (alle alten Schulkameraden werden hier jetzt weise nickend zustimmen 😉 ), noch bin ich besonders spirituell. Ich bin generell niemand, der darauf aus ist, im Vordergrund stehen zu wollen und ich gehöre auch nicht zu der besonderen Art der mütterlich-herzlichen Menschen.

Ich habe aber das wahnsinnig große Glück, vieles in meinem Leben selbst gestalten zu können. Und das liebe ich und bin dafür wahnsinnig dankbar! Das heißt, vieles von dem, was ich tue und wie ich es tue, mache ich so, wie ich es mir tatsächlich wirklich wünsche! Und das ist wirklich ein Geschenk und nur möglich, weil ich an meiner Seite immer die größtmöglichste Unterstützung habe, die man sich nur wünschen kann!

Wenn ich also kein Instagram-Yogi bin (und das ist gut so, dafür gibt es andere, denen das deutlich besser steht), liegt der Fokus bei mir auch darauf, dass wirklich jeder Mensch Yoga erfahren und praktizieren kann, ohne ebenfalls ein Instagram-Yogi sein oder werden zu müssen.

Wenn ich nicht besonders spirituell sein mag, darfst Du bei mir ein Yoga erwarten, dass ich persönlich „als ganz normaler Mensch“ für alltagstauglich halte und empfinde (und trotzdem wirst Du Räucherstäbchen und Buddha finden, und ich singe durchaus gerne am Ende der Stunde ein kurzes Mantra mit meinem Harmonium).

Wenn ich nicht gerne im Vordergrund stehe, springe ich eben über meinen Schatten. Ich teile Yoga einfach mit Dir und biete Dir an, Deine Erfahrungen selbst zu machen. Es gibt keine Erwartungen und erst recht keinen Leistungszwang. Du tust ja hier nichts für mich, für Deinen Arzt, für den, der neben Dir auf der Matte stehen mag. Du bist hier ja nur aus einem einzigen Grund: um etwas für DICH zu tun.

Für mich ist es wichtig, einen Raum zu schaffen, von dem ich immer hoffe, dass andere sich hier wohlfühlen, um zwischendurch einmal tief durchzuatmen. Denn genau das ist es, was vielen meiner Meinung nach fehlt und was auch vielen gar nicht bewusst ist: das Durchatmen. Das sich-zurückziehen, die kleine Pause von der lauten Welt da draußen.

Yoga ist EIN Weg von vielen. Es muss gar nicht Deiner sein, aber wäre es nicht schade, wenn Du es nicht einmal versucht hättest?

Namasté!

Woher ich komme

09.01.2018

Ich bin natürlich nicht mein ganzes Leben lang schon „Yogalehrerin“ gewesen oder habe mich mit Entspannung im Allgemeinen auseinandergesetzt. Genau genommen komme ich aus einer Richtung, die vermutlich entgegengesetzter kaum sein kann. Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung als Steuerfachangestellte absolviert, und ich habe später ein paar Jahre als kaufmännische Leiterin mit einer ausgeprägten Hands-On-Mentalität gearbeitet. Viel von dem, was ich war, habe ich aus den Herausforderungen meiner ganzen Jobs gezogen. Ich war ein bekennender, glücklicher Workaholic! Alles hat im Leben natürlich seine Zeit – und alles fordert irgendwann seinen Tribut…

Das Glücklichsein nahm schleichend immer weiter ab. Dafür wurde der Stresspegel immer höher und ich konnte es einfach nicht mehr so kompensieren. Um es kurz zu halten: ich hatte Glück, dass ich in der letzten Sekunde die Notbremse gerade noch selbst ziehen konnte. Ich hatte mich (obwohl es natürlich überhaupt keine Zeit dafür gab) einfach irgendwo im Wald ohne Handy, ohne iPad, ohne Fernseher in ein ayurvedisches Hotel eingebucht. Mir fehlte zwar jegliche Vorstellung, was Ayurveda bedeutete, aber „warmes Öl“ klang einfach gut…

Eine indische Ärztin, mit der ich kein wirkliches Wort wechseln konnte, hatte mich einfach nur behandelt, ohne mich zu kennen (so erschien es mir jedenfalls). Es fühlte sich an wie ein kleines Wunder, als ich nach nur wenigen Tagen wieder total entspannt nach Hause fuhr. Und dann holte einen  das eigene Entsetzen ins Leben zurück. Man muss leider feststellen, dass man nicht nach ein paar Tagen wieder an den Schreibtisch zurückkehren und – wie nach einem Schnupfen- einfach genauso weitermachen kann. Viel Zeit und Geduld sind hier die Schlüsselworte. Nach und nach kam ich wieder zu meinem alten „Ich“ zurück. Zu all dem, was ich für gut hielt. Aber es blieben ja dieselben Muster, also kam genauso der Stress wieder mit ins Boot.

Es dauerte insgesamt noch ein paar Jahre. Es brauchte noch ein paar Erfahrungen, bis man selbst dann wirklich erst richtig versteht, dass manche Richtungen im Leben geändert werden müssen. Aber diese indische Ärztin, deren Namen ich nicht mal kenne, hatte mit meinem ersten Besuch sofort mein Interesse geweckt und ein neues Feuer gezündet: Warum reagierte ich so, was steckte hinter dem Ganzen? Sie war somit der Grundstein für meine erste eigene Massagefortbildung, für die ersten ayurvedischen Fachbücher, für den ersten Blick hinter die Kulissen.

Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Stressprävention waren und sind Themen, die ich für enorm wichtig halte. Für die habe ich mich seitdem in Unternehmen selbst immer stark eingesetzt. Und für diese Themen setze ich mich natürlich auch heute noch aktiv ein! Egal, wen ich hier unterstützen kann oder wie ich unterstützen kann – Du kannst Dich darauf verlassen, dass ich Dich ernst nehme, dass ich Dich sehe, dass Du hier bei AyurYoMa für Dich Raum findest, einfach nur mal da sein zu können.

Namasté!

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